18. Deutscher Lebertag am 20. November 2017

Ausrichter

Ausrichter des 17. Deutschen Lebertages

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Die Deutsche Leberstiftung

Die Deutsche Leberstiftung befasst sich mit allen Fragen rund um das lebenswichtige Organ Leber.

Mit Förderung des Bundesministeriums für Bildung und Forschung wurde 2002 das „Kompetenznetz Hepatitis“ geschaffen. Es unterstützt die bundesweite Erforschung von Leberentzündungen, die durch Viren verursacht werden.

Wissenschaftliche Projekte

Die Deutsche Leberstiftung ist Träger des „Kompetenznetz Hepatitis“ und seiner Projekte. Dazu gehört das HepNet Study-House, das Studien und Register zur Verbesserung der Behandlung von Lebererkrankungen durchführt. Zentrale Gewebe- und Serumbanken stellen wichtige Daten für die Erforschung von Erkrankungen zur Verfügung.

Zur Verbesserung der Versorgung von Menschen mit Lebererkrankungen führt die Deutsche Leberstiftung eigene wissenschaftliche Projekte durch und fördert Projekte in anderen Institutionen.

Forschungsförderung

Die Deutsche Leberstiftung fördert Forschung im Bereich der Leber und Lebererkrankungen. Dafür lobt die Stiftung Stipendien zur Forschungsvernetzung sowie zur Vorbereitung von klinischen Studien und Projekten aus. Jährlich wird mit dem „Preis der Deutschen Leberstiftung“ eine herausragende Publikation im Bereich der Hepatologie ausgezeichnet. Außerdem stellt die Stiftung Kontakte und ihre wissenschaftliche Kompetenz zur Verfügung.

Forschungsvernetzung

Ein Schwerpunkt der Stiftung ist, die Erforschung aller Lebererkrankungen durch Forschungsvernetzung voranzutreiben. Zweimal im Jahr erscheint das von der Stiftung herausgegebene „HepNet Journal“, das sich der gesamten Bandbreite der Leberforschung widmet.

Das „HepNet Symposium“ der Deutschen Leberstiftung findet jährlich statt. Es bietet Forschern und Ärzten ein Forum, um sich über die neuesten Forschungsergebnisse und Behandlungsmöglichkeiten auf ihrem Gebiet auszutauschen.

Information und Beratung

Die Deutsche Leberstiftung informiert mit verschiedenen Veröffentlichungen über Leber und Lebererkrankungen. Dazu gehören Faltblätter wie „Leber und Leberwerte“, „Leber und Fett“, „Leber und Alkohol“, „Leber und Krebs“ sowie „Leber und Transplantation“. Weiterhin bietet die Stiftung eine Broschüre zu „Lebererkrankungen und Ernährung“ sowie Faltblätter und Broschüren zu Hepatitis B und C an.

Die Faltblätter „Hepatitis B“ und „Hepatitis C“ für Betroffene und Angehörige liegen in vielen verschiedenen Fremdsprachen vor. Migranten, die aus Ländern stammen, in denen diese Krankheiten häufiger vorkommen, und die daher öfter betroffen sind, werden so in ihrer Muttersprache informiert.

Auf ihrer Website www.deutsche-leberstiftung.de bietet die Stiftung umfangreiche Informationen. Dort stehen auch die Faltblätter und Broschüren zum Download bereit. Ein „Lebertest-Fragebogen“ ermittelt, ob ein erhöhtes Risiko für das Vorliegen einer Lebererkrankung besteht. Auch per E-Mail ist eine Beratung möglich: info@deutsche-leberstiftung.de.

„Das Leber-Buch“, herausgegeben von der Deutschen Leberstiftung, informiert umfassend und leicht verständlich über die Funktionen der Leber, mögliche Erkrankungen und Behandlungen.

In der Telefonsprechstunde der Deutschen Leberstiftung beantworten Experten alle Fragen zu Lebererkrankungen. Sie ist von Montag bis Donnerstag zwischen 14:00 und 16:00 Uhr besetzt und unter 01805 – 45 00 60 zu erreichen (€ 0,14/Min. aus dem deutschen Festnetz, max. € 0,42/Min. aus dem Mobilfunk).

Öffentlichkeitsarbeit

Zu den Aufgaben der Deutschen Leberstiftung zählt die Öffentlichkeitsarbeit, um über Erkrankungen der Leber zu informieren. Lebererkrankungen bleiben oft unerkannt und damit unbehandelt, was zu Leberzirrhose und Leberzellkrebs führen kann. Um die Früherkennung zu verbessern, ist eine höhere Aufmerksamkeit sehr wichtig.

Die Stiftung richtet – zusammen mit der Deutschen Leberhilfe e. V. und der Gastro-Liga e. V. – jährlich den Deutschen Lebertag am 20. November aus. An diesem bundesweiten Aktionstag können sich Interessierte über Lebererkrankungen informieren.

Netzwerk

Die Deutsche Leberstiftung hat ein bundesweites Netzwerk aus Assoziierten Ärzten, Kliniken, Wissenschaftlern, Apothekern und Selbsthilfegruppen geschaffen. Diese weisen sich durch eine hohe Kompetenz im Bereich der Lebererkrankungen aus bzw. nutzen die Kompetenz der Deutschen Leberstiftung. Dadurch können Betroffene schnell und einfach einen kompetenten Ansprechpartner vor Ort finden.

Gremien

Der Netzwerkgedanke zeigt sich auch in den Gremien der Stiftung. An der Gründung der Deutschen Leberstiftung waren die wichtigsten Fachgesellschaften im Bereich der Leberforschung, Universitätskliniken sowie Selbsthilfegruppen beteiligt.

Die Gründungsstifter sind im Stiftungsrat, dem Aufsichtsgremium der Deutschen Leberstiftung, vertreten. Unterstützt wurde die Stiftungsgründung auch durch verschiedene Firmen, die im Kuratorium der Stiftung einen Sitz haben.

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Die Gastro-Liga und was sie Ihnen bietet

Ob Sodbrennen, Blähsucht, Durchfall oder Gelbsucht – sicher haben auch Sie schon einmal unter Beschwerden der Verdauungsorgane gelitten.

Beschwerden der Verdauungsorgane sind einer der häufigsten Gründe für einen Arztbesuch.

Fast jeder Fünfte in Deutschland hat damit zu tun. Hunderttausende leiden unter Sodbrennen und Magenbeschwerden.

In Deutschland erkranken jährlich etwa 60.000 Menschen an Darmkrebs. Viele klagen über Reizmagen oder Reizdarm, über Gallensteine, Beschwerden der Bauchspeicheldrüse oder erhöhte Leberwerte. Für alle bedeutet dies einen beträchtlichen Verlust an Lebensqualität

Die Gastro-Liga – Deutsche Gesellschaft zur Bekämpfung der Krankheiten von Magen, Darm und Leber sowie von Störungen des Stoffwechsels und der Ernährung e.V. – hilft, Erkrankungen der Verdauungsorgane zu verhindern und zu behandeln. Anerkannte Mediziner unterstützen engagiert die Arbeit der Gastro-Liga und informieren über Vorbeugung, Erkennung und Behandlung von Verdauungskrankheiten.

Die Gastro-Liga arbeitet eng mit der Wissenschaft zusammen. Führende Mediziner in Deutschland, die auf dem Gebiet der Verdauungskrankheiten arbeiten, gehören dem wissenschaftlichen Beirat der Gastro-Liga an.

GASTRO-Sprechstunde

Jeden ersten Mittwoch im Monat bietet die Gastro- Liga ihren Mitgliedern von 18.00-20.00 Uhr eine telefonische Sprechstunde an. Magen-Darm-Spezialisten nehmen sich im persönlichen Gespräch Zeit für die Fragen der Anrufer und geben Rat und Antwort.

GASTRO-Sprechstunde: Telefon (06 41) 9 74 81-20

 

Informationsbroschüren

Kurze und verständliche Informationen zu wichtigen Themen der Verdauung finden Sie in unseren Ratgebern. Erhältlich sind Ratgeber z. B. zu Themen wie Sodbrennen, Magenschleimhautentzündung, Magengeschwüre, Darmkrebsvorsorge, Reizdarm, Blähsucht, Verstopfung, Gelbsucht, Fettleber, Erkrankungen der Bauchspeicheldrüse und viele mehr.

Mitglieder erhalten die Ratgeber kostenlos.

 

Mitglieder-Info
Newsletter für Mitglieder

Leber-Magen-Darm-Spezialisten schreiben im Info- Blatt der Gesellschaft, über medizinische Fortschritte und neue Therapien. Sie finden darin auch Berichte über die Veranstaltungen der Gastro-Liga. Ein Terminkalender informiert über kommende Aktivitäten. Der Newsletter erscheint sechsmal im Jahr.

 

Vorträge und Seminare

Ausführliche Patienten-Informationen zu Magen- Darm-Themen bieten die Vortragsveranstaltungen und Patienten-Arzt-Seminare, die unsere ärztlichen Mitglieder für Sie anbieten. Diese Gelegenheiten, mehr über die einzelnen Krankheiten zur erfahren, die Magen-Darm-Spezialisten zu den Themen zu befragen und sich mit anderen Interessierten auszutauschen, werden von unseren Mitgliedern gerne genutzt. Eine ausführliche Liste der Veranstaltungstermine finden Sie auf unserer Internetseite www.gastro-liga.de.

Neben der regelmäßig stattfindenden Gastro- Sprechstunde für Mitglieder bietet die Gastro-Liga in Kooperation mit der Presse Aktions-Hotlines zu speziellen Themen an, z.B. Darmkrebsfrüherkennung, Reizdarm oder Gallensteine.

 

Aktionstag

Jedes Jahr führt die Gastro-Liga eine bundesweite Aufklärungsaktion zu Themen, wie z. B. Sodbrennen, Magengeschwüre, Hepatitis, Reizdarm oder Darmkrebsfrüherkennung, durch. Die Informationsveranstaltungen werden von Tausenden besucht, und ihre Inhalte werden von den Medien aufgegriffen und weitergetragen.

 

Mitgliedschaft

Die Gastro-Liga besteht seit 1989. Sie wurde von führenden Medizinern auf dem Gebiet der Verdauungskrankheiten gegründet und hat heute etwa 1.000 gastroenterologisch tätige Ärzte und interessierte Laien als Mitglied. Die ärztlichen Mitglieder (Hochschullehrer, Chefärzte, Oberärzte und niedergelassene Spezialisten) sehen die Versorgung von Patienten mit Verdauungskrankheiten als eine wesentliche Aufgabe an.

Die Gastro-Liga wird von verschiedenen assoziierten Mitgliedsorganisationen, wie z.B. der Gesellschaft für Pädiatrische Gastroenterologie und Ernährung e.V. und dem Arbeitskreis der Pankreatektomierten e.V. – Bauchspeicheldrüsenerkrankte, in ihrer Arbeit unterstützt.

Die Gastro-Liga ist ein gemeinnütziger Verein mit Sitz in Wiesbaden (Vereinsregister-Nr.: 2640) und Geschäftsstelle in Gießen. Sie finanziert sich über Mitgliedsbeiträge und Spenden. Der Mitgliedsbeitrag ist beim Finanzamt steuerlich absetzbar.

Nutzen auch Sie die Vorteile einer Mitgliedschaft. Sie können über unsere Internetseite (www.gastro-liga.de) einen Aufnahmeantrag stellen.

 

Zum Vorstand der Gastro-Liga gehören

Prof. Dr. Tilman Sauerbruch, Bonn
Vorsitzender

Prof. Dr. Joachim F. Erckenbrecht, Düsseldorf
Stv. Vorsitzender und Leiter der Geschäftsstelle

Prof. Dr. Gerald Holtmann, Brisbane (AUS)
Stv. Vorsitzender

Prof. Dr. Wolfgang Fischbach, Aschaffenburg
Beisitzer

Prof. Dr. Thomas Frieling, Krefeld
Beisitzer

Prof. Dr. Franz Hartmann, Frankfurt/M.
Beisitzer

Prof. Dr. Thomas Seufferlein, Ulm
Beisitzer

Stefanie Pranschke-Schade, Wiesbaden
Schatzmeisterin

PD Dr. Christian Pox, Bremen
Schriftführer

PD Dr. Sebastian Haag, Wiesbaden
kooptiert

Prof. Dr. Axel Holstege, Landshut
kooptiert

Prof. Dr. Ahmed Madisch, Hannover
kooptiert

Prof. Dr. Peter Malfertheiner, Magdeburg
kooptiert

PD Dr. Birgit Terjung, Bonn
kooptiert

 

Unsere Anschrift:

Deutsche Gesellschaft zur Bekämpfung der Krankheiten von Magen, Darm und Leber sowie von Störungen des Stoffwechsels und der Ernährung (Gastro-Liga) e.V.
Friedrich-List-Str. 13
D 35398 Gießen
Telefon: (0641) 9 74 81-0
Telefax: (0641) 9 74 81-18
E-Mail: geschaeftsstelle@gastro-liga.de
Internet: www.gastro-liga.de

 

Logo Deutsche Leberhilfe

Die Deutsche Leberhilfe e.V. wurde 1987 von Leberkranken, Betroffenen sowie Interessierten und engagierten Menschen gegründet. Sie versteht sich als Bürgerinitiative, ist bundesweit tätig und hat ihren Sitz in Köln.

Die Deutsche Leberhilfe e.V. hat sich drei Oberziele gesetzt:

  • Betroffenen helfen
  • Öffentlichkeit aufklären
  • Forschung fördern

Es sind mittlerweile annähernd 100 verschiedene Leberkrankheiten bekannt. Die Deutsche Leberhilfe e.V. versucht allen Betroffenen, unabhängig der Indikation, umfangreiche Hilfe anzubieten. Selbst indirekt Betroffenen werden vielfältige Hilfestellungen gegeben. Dazu zählen:

  • Telefonische Beratungen durch erfahrenen Mitarbeiter
  • Individuell abgestimmte Empfehlungen zur Krankheitsbewältigung, nach Rücksprache mit unserem
    med. Beirat
  • Vermittlung von Betroffenen an andere Einrichtungen oder Organisationen,
  • Weitergabe von relevantem Adressenmaterial (Ärzte, Selbsthilfegruppen und Reha-Kliniken)
  • Unterstützung und Aufbau von lokalen Selbsthilfegruppen
  • Zusammenarbeit mit den Gesundheitsämtern
  • Erstellung und Weitergabe von themenspezifischen Literaturhinweisen
  • Herausgabe von Informationsbroschüren über die einzelnen Erkrankungen
  • Herausgabe des einzigen Patientenmagazins „Lebenszeichen“. Vier mal im Jahr berichten wir über die aktuellsten wissenschaftlichen Fortschritte in verständlicher Sprache

Nicht zuletzt entwickelt der Verein notwendige Ratgeber für Leberkranke, die es ihnen einfacher machen sollen, mit der Krankheit zu leben. Von besonderer Bedeutung sind hierbei die verschiedenen Sonderhefte zu Laborwerten, Hepatitis C und Spätfolgen von Leberekrankungen.

Und schließlich initiiert die Deutsche Leberhilfe e.V. Vorträge, Arzt-Patienten Seminare, Gesprächskreise oder Workshops für Mediziner, Betroffene und Interessierte, um die Lebererkrankungen erfolgreich und möglichst flächendeckend zu bekämpfen – oder erst gar nicht entstehen zu lassen.

www.leberhilfe.org

Deutsche Leberhilfe e.V. (für die Ausrichter des Deutschen Lebertages)